Rechtsberatung

Legally Queer – Rechtsberatung für die LSBTIAQ+ Community

Angehörige der LSBTIAQ+ Community waren und sind in Deutschland Opfer von Diskriminierung durch Rechtsprechung, Gesetzgebung und Behörden. Für viele queere Menschen bestehen daher große Hemmungen, sich juristischen Rat zu suchen.

An dieser Stelle soll Legally Queer ansetzen – als niedrigschwelliges, unverbindliches und kostenloses Informationsangebot für Angehörige der LSBTIAQ+ Community zu rechtlichen und behördlichen Themen nach dem Prinzip der Peer-Beratung.

Legally Queer ist da:

  • für eine allgemeine Ersteinschätzung von rechtlichen Problemlagen
  • für die Beantwortung von Fragen zu gesetzlichen Regelungen und Antragsprozessen (z.B. Personenstands- und Vornamensänderungen)
  • für Recherchen zu Rechtsprechung und Erläuterung dieser
  • als Unterstützung bei der Suche nach passenden Rechtsberatungsstellen und/oder Anwält*innen und Kontaktaufnahme mit diesen

in allen Bereichen des deutschen Rechts, soweit sie queere Menschen betreffen.

Was Legally Queer nicht leisten kann:

  • Mandatsübernahme
  • umfassende Einzelfallanalyse und -begleitung
  • Verfassen von Schriftsätzen, Klageschriften, Anträgen, Widersprüchen und sonstiger juristischer Korrespondenz

Hinweis

lDie Beratung erfolgt durch Diplom-Jurist Elion Ziannis einmal monatlich in den Räumen der RosaLinde und ist vertraulich und kostenfrei.

Sie versteht sich als unverbindliches Informationsangebot und kann eine qualifizierte Beratung, Mandatsübernahme und Rechtsverfolgung durch eine*n Rechtsanwält*in nicht ersetzen.

»Legally Queer« arbeitet in Kooperation mit der Kanzlei Müller-Tegethoff.

Ablauf

  1. Anmeldung per Mail unter recht@rosalinde-leipzig.de mit möglichst genauer Schilderung des Anliegens/Problems/Sachverhaltes unter Angabe relevanter Fristen.
    Achtung: Ohne vorherige Anmeldung per Mail kann keine Beratung durch Legally Queer erfolgen! Bei dringlichen Anliegen (z.B. drohendem Fristablauf) wird die Konsultation eines*einer Anwält*in empfohlen!
  2. Rückmeldung und ggf. Terminvergabe durch Legally Queer. Je nach Komplexität des Anliegens können bis zu 7 Tage bis zu einer Rückmeldung vergehen. Nach Möglichkeit wird eine Empfehlung für andere Hilfsangebote oder geeignete Kanzleien gegeben, falls »Legally Queer« die Anfrage nicht bearbeiten kann.
  3. Bitte zum Termin unbedingt alle relevanten Dokumente (z.B. Verträge, Briefe/E-mails, Urkunden etc.)  mitbringen. Falls Termine nicht wahrgenommen werden können, wird um rechtzeitige Absage gebeten.