Welcome to the website of the Rosalinde Leipzig e.V.

We are a organization for queer encounter, education and counseling.
(Please note that this website is still in construction. We are currently working on the translation of the website.)

Wir sind ein Verein für queere Begegnung, Bildung und Beratung. Unsere Angebote und Aktivitäten richten sich vor allem an lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche, sowie queere und asexuelle/ aromantische Personen (kurz: LSBTIQA*). Darüber hinaus beraten wir auch Familien, Angehörige sowie Multiplikator*innen.

Auf unserer Website könnt ihr aktuelle Entwicklungen unserer Vereinstätigkeiten verfolgen, euch über unsere Angebote informieren, unsere Projekte kennenlernen sowie mit uns zu vielfältigen Belangen und Beratungsanfragen Kontakt aufnehmen. Ebenso findet ihr verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung, wenn ihr bei uns mitmachen wollt.

Was wir anbieten:

  • umfassende psychosoziale Beratung in Leipzig,
  • sowie im ländlichen Raum,
  • auch für Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte,
  • Bildungsveranstaltungen für Schulen
  • Gruppentreffen zu unterschiedlichen Themen,
  • individuelle Workshop- und Fortbildungsformate,
  • (räumliche) Möglichkeiten für Begegnung und Austausch
  • Veranstaltungen zu Themen rund um geschlechtliche Identitäten, sexuelle Orientierungen und queere Lebensweisen

Details zu unseren Aktivitäten, Projekten und Arbeitsbereichen findet ihr gesondert unter den jeweiligen Rubriken.

Schaut vorbei, macht mit, unterstützt uns!
Wir freuen uns über jedes Engagement, auf euch und eure Ideen!

Neuigkeiten via Facebook

Thursday, 17. September 2020 12:41 Uhr

Du hast Lust an einem kleinen Filmprojekt teilzunehmen, bist zwischen 14-25 Jahre alt und Teil der LGBTQIA+ Community? Wir haben noch freie Plätze in unserem dreiteiligen Workshop!

Ziel des Ganzen ist es ein paar kurze Clips im DIY-Style zu produzieren, die anschließend durch die LAG Queeres Netzwerk Sachsen veröffentlicht werden. Die Clips sollen Menschen, die mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, helfen, sich für queere Themen zu sensibilisieren.

Dabei geht es um eure ganz persönlichen Erfahrungen. Ihr bestimmt die Inhalte! Welche Erlebnisse habt ihr in der Schule, im Sportverein usw. gemacht? Gibt es etwas, das ihr Pädagog*innen schon immer mal sagen wolltet? Was wollt ihr von eurem Leben berichten?

Ihr lernt in dem Projekt wie ein Videodreh funktionieren kann und habt dabei die Möglichkeit vor und hinter der Kamera zu stehen. Alles kann, nichts muss. Es geht in erster Linie ums Spaß haben und ausprobieren. Die Welt braucht eure Kreativität!

Der Workshop wird finanziert von der LAG Queeres Netzwerk Sachsen Queeres Netzwerk Sachsen und unterstützt von RosaLinde Leipzig e.V. sowie Frauen für Frauen e.V. Alle Termine finden in den Räumen des RosaLinde Leipzig e.V. statt (Demmeringstr. 32)

25.09.20 18 - 21 Uhr
3.10.20 11 - 17 Uhr
17.10.20 11 - 17 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Alle unter 18 bekommen von uns eine Einverständniserklärung, die von einer erziehungsberechtigten Person unterschrieben wird.

Die Anmeldung geht per eMail an:
medienprojektqueer@posteo.de

Wir, Noah und Misha, freuen uns auf euch!
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Wednesday, 26. August 2020 19:19 Uhr

Bundesverband TransEin trans* Charakter in einer Serie? Diese Rolle sollte auch von einer trans* Person gespielt werden!
Das finden wir auch und teilen deshalb heute mit euch einen Castingaufruf!

Eine Produktionsfirma aus Berlin sucht für die Rolle einer jungen trans* Frau eine trans* Person, die sich vorstellen kann, die Rolle zu spielen. Der Aufruf der Castingfirma ist auf dem Foto zu sehen und hier nochmal getippt:

"Für die dritte Staffel von "Wir sind jetzt" sind wir auf der Suche nach Hannes bzw. Hailey, einer androgynen und zugleich femininen Person im Spielalter von 17 Jahren. In der Serie wird Hailey ihre Transition von (m) zu (f) antreten, allerdings erst im letzten Viertel der Geschichte. Für diese wichtige Coming of Age Story suchen wir demnach eine trans* oder non binäre Person, die bereit ist, eine Figur zu verkörpern, deren Geschlechtsausdruck über weite Teile der Geschichte männlich gelesen wird. "

Wir würden uns sehr freuen, wenn eine trans* Person die Rolle spielt und deshalb:
Bitte weiterleiten, weiterleiten und weiterleiten! 🙂

Wer Interesse hat, kann sich bei stutzky.casting@googlemail.com melden.
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Monday, 24. August 2020 15:33 Uhr

"Danny Clausen-Holm wird wegen seiner Homosexualität von der Blutspende ausgeschlossen, obwohl er seit 16 Jahren in einer monogamen Beziehung lebt. Als Grund wird das HIV-Risiko genannt."

Homosexueller darf trotz Beziehung kein Blut spenden
Danny Clausen-Holm wird wegen seiner Homosexualität von der Blutspende ausgeschlossen, obwohl er seit 16 Jahren in einer monogamen Beziehung lebt. Als Grund wird das HIV-Risiko genannt.
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Monday, 17. August 2020 15:38 Uhr

Als Erstunterzeichner*innen des offenen Briefs von #queers4evacuation teilen wir natürlich gerne noch das Video. Auch wenn die Kampagne damit abgeschlossen ist, ist die Situation an der europäischen Außengrenze immer noch katastrophal. Die New York Times berichtete zuletzt davon, dass die griechischen Behörden Geflüchtete aus den Lagern holen und in Schlauchbooten auf dem Mittelmeer aussetzen. Nein, es gibt mehr als genug Gründe, dass wir alle weiter als Queers 4 Evacuation aktiv bleiben!

Trans Inter Enby Action
Unter dem Label #Queers4Evacuation haben sich verschiedene Initativen, Vereine und Personen des öffentlichen Lebens gesammelt, um auf die Lage flüchtender Menschen an der europäischen Außengrenze aber auch in deutschen Sammelunterkünften aufmerksam zu machen.
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Friday, 14. August 2020 15:29 Uhr

Wir verurteilen die hier geschilderten queerfeindlichen Übergriffe und wünschen den Aktivist*innen viel Kraft!
Queerfeindlichkeit und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Als lgbtiq-community dürfen wir nicht ruhig bleiben, wenn es zu solchen Angriffen kommt!(English below)

+++ Triggerwarnung: Der nachfolgende Text handelt von einer erlebten Situation, die mit körperlicher sowie sexualisierter Gewalt und Ableismus/Behindertenfeindlichkeit verbunden war. +++

Am Mittwoch, den 12. August 2020 kurz nach 20 Uhr wollten drei Aktivist_innen das zur Zeit auf dem Markt stattfindende Musikfestival LEIPZIGER MARKT MUSIK nutzen, um die Öffentlichkeit über die prekäre Situation von queeren Menschen in Polen zu informieren und in direkter Nähe zum Polnisches Institut die Haftentlassung von Margot und allen gefangenen LGBTQIA in Polen zu fordern.
Dafür stellten wir uns auf die Mauer der S-Bahnhaltestelle, schwenkten Fahnen der queeren community und riefen „Free Margot“ und erklärten, warum wir diese Aktion durchführen.

Es war schwer gegen die laute Musik und die bürgerliche Ignoranz anzukommen. Wir wurden mehrfach von Besucher_innen bepöbelt, als schwachsinnig bezeichnet. Zu dem machten sie sich darüber lustig, dass wir im Gegensatz zu ihnen Masken trugen und zeigten uns den Mittelfinger. Wir harrten mehrere Minuten aus und wiederholten unsere Parolen geduldig. Nach einiger Zeit entschieden wir, die Aktion zu beenden, da wir zwar Aufmerksamkeit erhielten, aber nicht zu den Besucher_innen durchdrangen.

Als wir von der Mauer herunterkletterten, kesselte uns die Security mit fünf, sechs Personen ein, die uns bis dahin zwar beobachtet, aber weder aufgefordert hatten zu gehen noch Anstalten machten uns zu entfernen. Dabei wurden sie sofort handgreiflich, indem sie uns packten und an die Mauer drängten.

Einer der Security Typen, welcher eine Aktivistin bereits im Vorfeld süffisant anschaute, bewegte sich mit seinem Unterkörper voraus auf sie zu. Sie hatte keine Möglichkeit nach hinten auszuweichen. Mehrfach sagte sie ihm, dass er Abstand halten und sie nicht anfassen solle. Er grinste nur und kam weiter auf sie zu, bis er ganz nah an ihr stand und sie sein Glied an ihrem Körper spüren konnte. Das ist einfach nur verdammt ekelhaft! Wir könnten jetzt noch kotzen, wenn wir daran denken! Daraufhin drückte sie ihn von sich weg und hielt ihn auf Abstand. Aufgrund dessen, dass sie sich gegen diese Form der sexualisierten Gewalt wehrte, wurde sie von einem anderen Security Mann als gewalttätig bezeichnet und weggedrückt.

Passant_innen wurden auf die Situation aufmerksam, als die Security herumschrie und wir uns verbal wehrten. Auch die solidarischen Passant_innen wurden körperlich angegriffen, mehrfach weggestoßen und aufgefordert zu gehen.

Im Vorfeld wurden wir bereits von den Security Typen auf die Schulter geboxt. Als wir daraufhin zu unserer eigenen Sicherheit anfingen das Geschehen zu filmen, entriss uns einer der Securities das Handy. Auf mehrfache Aufforderungen das Handy wieder herauszugeben, wurde nicht reagiert, woraufhin eine Aktivistin versuchte das Handy zu schnappen und wegzurennen. Nach wenigen Metern wurde sie gestoppt und zurück zur Gruppe gezogen, dabei wurde ihr auf den Rücken geschlagen.

Er kam uns auch immer wieder mit seiner glühenden Kippe bedrohlich nah und krempelte provokativ seine Hemdärmel hoch. Dabei konnten wir auf seinem rechten Unterarm ein Tattoo erkennen. Anhand unserer Aufnahmen und der nachträglichen Recherche konnten wir das Tattoo als „Molon Labe“-Schriftzug identifizieren. Molon Labe ist eine altgriechische Redewendung, die auf König Leonidas I. von Sparta zurückzuführen ist und auf Deutsch etwa so viel wie „Komm und hol sie dir“ bedeutet. Diese Redewendung soll dafür stehen, nicht kampflos aufzugeben und wird u.a. in der rechten Szene verwendet.

In der Vergangenheit gab es auch Vorfälle in der sächsischen und hessischen Polizei. Zum Beispiel trug ein Polizist letztes Jahr beim rechtsextremen „Schwert und Schild-Festival“ in Ostsachsen ein Patch mit diesem Schriftzug auf seiner Uniform.
Als wir der eintreffenden Polizei direkt unseren Verdacht mitteilten, dass es sich bei diesem Tattoo um ein rechtes Tattoo handeln könnte, wurde unser Hinweis nicht ernst genommen oder überprüft, sondern direkt abgewunken. Das kann sicher auf die Verbrüderung von Polizei und Security zurückzuführen sein. Wie hinreichend bekannt ist, ist die Polizei auf dem rechten Auge blind.

Es gab seitens der Security neben der körperlichen und sexualisierten Gewalt auch Kompetenzüberschreitungen wie den Versuch unsere Personalausweise einzufordern. Diesem verweigerten wir uns erfolgreich.

Nach einer Weile kam der scheinbare Veranstalter des Veranstaltungsmanagements FAIRNET GmbH, welches in Leipzig u.a. Messen und andere Großveranstaltungen organisiert, dazu. Es ist aufgrund der Securityausweise davon auszugehen, dass die aggressive Security direkt zu FAIRNET gehört. Der Veranstalter versuchte die Lage herunterzuspielen und deeskalierend auf seine Security einzuwirken. Dabei versuchte er sich außerdem bei uns und den Passant_innen einzuschleimen, um die Aufmerksamkeit auf die Situation zu schmälern.

Mit der Ankunft der Polizei zog sich die Security zurück und wurde defensiv. Es konnte eine klare Verhaltensänderung beobachtet werden. Da eine Aktivistin Hörgeräte trägt und im öffentlichen Raum auf das Lesen von Lippen angewiesen ist, baten wir die Polizei mehrfach mehr Abstand zu halten und dafür die Masken abzunehmen, um ihr eine Kommunikation zu ermöglichen. Dabei zeigte sich einer der Polizisten äußerst ignorant. Das laute Sprechen der anderen beiden Aktivistis, damit auch sie sie verstehen konnte, wurde uns als Aggression ausgelegt. Die Situation war für alle beteiligten Aktivist_innen sehr frustrierend, besonders für die Betroffene. Selbst in ihrer Anwesenheit äußerten die Bullen ableistische, also behindertenfeindliche Scheiße durch Sprüche wie „Seid ihr schwerhörig oder was?“, als wir mehrfach nach Namen und Dienstnummern fragten. Sie stellten uns außerdem immer wieder Fangfragen, um an mehr Informationen über uns zu gelangen, zum Beispiel nach Beruf, Geburtsort und aktivistischer Tätigkeit. Nach Rückgabe unserer Persos erhielten wir einen Platzverweis.

Trotz der Vorfälle war es in unseren Augen eine erfolgreiche Aktion, um auf die prekäre Lage queerer Menschen in Polen aufmerksam zu machen. Es zeigte uns aber auch, dass Queerfeindlichkeit, sexualisierte Gewalt und Behindertenfeindlichkeit auch in Deutschland und Leipzig weiterhin ein Problem bleiben, gegen das wir gemeinsam und entschlossen kämpfen müssen!

Wir danken den solidarischen Passant_innen, bekommen das Kotzen bei der vorherrschenden bürgerlichen Ignoranz und FAIRNET, ihr habt ein strukturelles Problem mit übergriffiger Security! Ändert was!

In diesem Sinne: Free Margot und alle anderen. Wehret den Anfängen: Alerta, alerta, antifascista!

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+++Content Warning: The following text deals with an experienced situation that was associated with physical as well as sexualised violence and ableism. +++

On Wednesday, August 12, 2020 shortly after 8 pm three activists wanted to use the LEIPZIGER MARKT MUSIK music festival currently taking place at the market to inform the public about the precarious situation of queer people in Poland and to demand the release of Margot and all captured LGBTQIA in Poland in close proximity to the Polnisches Institut.
For this we stood on the wall of the S-Bahn station, waved flags of the queer community and called "Free Margot" and explained why we are doing this action.

It was hard to fight with our voices against the loud music and the bourgeois ignorance. We were insulted by visitors several times, were called feeble-minded. They also made fun of the fact that we wore masks in contrast to them and showed us their middle fingers. We held out for several minutes and repeated our slogans patiently. After some time we decided to stop the action, because we got attention but didn't get through to the visitors.

When we climbed down from the wall, the security surrounded us with five or six people, who had been watching us until then, but had neither asked us to leave nor made any attempt to remove us. They immediately became violent by grabbing us and pressing us against the wall.

One of the security guys, who was already looking at an activist in a smug manner, moved towards her with his lower body in front. She had no way to get out of the back. Several times she told him to keep his distance and not to touch her. He just grinned and kept coming towards her until he stood very close to her and through their pants she could feel his dick on her body. This is just fucking disgusting! We could still puke now, when we think of it! Then she pushed him away from her and kept him at a distance. Because she resisted this form of sexualized violence, she was called violent by another security man and was pushed away.

Passers-by became aware of the situation when the security yelled around and we verbally resisted. The passers-by in solidarity were also physically attacked, pushed away several times and asked to leave.

In advance we were already boxed on the shoulder by the security guys. When we started to film the event for our own safety, one of the security guys snatched our mobile phone. After several requests to return the phone, there was no response, whereupon an activist tried to grab the phone and run away. After a few meters she was stopped and pulled back to the group, being hit on her back.

He also kept coming threateningly close to us with his glowing cigarette and provocatively rolled up his shirt sleeves. We could see a tattoo on his right forearm. On the basis of our photos and the subsequent research we could identify the tattoo as "Molon Labe" lettering. Molon Labe is an ancient Greek phrase, which can be traced back to King Leonidas I of Sparta and in English means something like "Come and take them". This phrase is supposed to stand for not giving up without a fight and is used in the right-wing scene as well.

In the past there have also been incidents in the Saxon and Hessian police forces. Last year, for example, a policeman wore a patch with this writing on his uniform at the right-wing extremist "Sword and Shield Festival" in Eastern Saxony.
When we informed the arriving police directly about our suspicion that this tattoo might be a right-wing tattoo, our tip was not taken seriously or checked, but was waved away directly. This can surely be due to the fraternisation of police and security. As is well known, the police is blind in the right eye.

On the part of the security there were, apart from physical and sexual violence, also transgressions of competence like the attempt to demand our identity cards. We successfully refused to do so.

After a while the apparent organizer of the event management FAIRNET GmbH, which organizes trade fairs and other major events in Leipzig, joined us. Due to the security cards it can be assumed that the aggressive security belongs directly to FAIRNET. The organizer tried to play down the situation and to de-escalate his security. He also tried to suck up to us and the passers-by in order to reduce the attention to the situation.

With the arrival of the police, the security withdrew and became defensive. A clear change in behaviour could be observed. Since an activist wears hearing aids and is dependent on lip-reading in public places, we asked the police to keep their distance and to take off their masks to allow her to communicate. One of the police officers proved to be extremely ignorant. The loud speaking of the other two activists, so that she could understand them as well, was interpreted to us as aggression. The situation was very frustrating for all the activists involved, especially for the person concerned. Even in her presence, the cops expressed anti-dis_abled shit by saying things like "Are you hard of hearing or what?" when we asked for names and badge numbers several times. They also kept asking us trick questions in order to get more information about us, for example about our profession, place of birth and activist activity. After returning our IDs we were sent off the Market Place.

Despite the incidents, we considered it a successful action to draw attention to the precarious situation of queer people in Poland. But it also showed us that queer hostility, sexualised violence and hostility towards persons with dis_abilities remain a problem in Germany and Leipzig, too, and that we must fight against them together and resolutely!

We thank the solidary passers-by, we are damn angry about the prevailing bourgeois ignorance and FAIRNET, you have a structural problem with violent security! Change something!

In this sense: Free Margot and all others. Resist the beginnings: Alerta, alerta, antifascista!
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Friday, 17. July 2020 17:35 Uhr

Wir stehen natürlich an der Seite unserer Freund*innen von der Aidshilfe gegen jede Form von rechtsextremen Gedankengut!
Es ist klar, dass es sich dabei, wie schon im letzten Jahr, als ein trauriges Grüppchen auf dem Straßenfest auftauchte, um eine gezielte Aktion gegen den CSD. Es ist aber auch klar, dass wir uns von sowas weder einschüchtern noch beeindrucken lassen!Die aidshilfe leipzig hatte in der Nacht zum Donnerstag Besuch. An unserer Haustür wurde das Programm zum diesjährigen CSD mit Plakaten der rechtsextremen Gruppierung „Der Dritte Weg“ überklebt. Was man uns damit sagen will? Da gibt es verschiedene Interpretationsmöglichkeiten… Wir möchten das nutzen, um selbst etwas zu sagen:

Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Aufklärung, den Schutz vor Krankheiten, sowie Informationen und Beratung zu Verhütungsmitteln. Wir möchten mit unseren vielfältigen Angeboten dazu beitragen, möglichst vielen Menschen in und um Leipzig den Zugang zu Informationen und Beratung zu ermöglichen. Dazu gehören auch unsere Angebote der sexuellen Bildung, mit denen wir in Schulen, Universitäten, sozialen Einrichtungen und im peer-to-peer Kontext unterwegs sind. Zugang zu sexueller Bildung ist nicht nur ein Menschenrecht, sie ist auch wichtig, damit Personen selbstbestimmt und nach bestmöglichem Wissen eine erfüllende Sexualität leben können. Deshalb stehen wir insbesondere Jugendlichen in der aufregenden Phase der Pubertät mit Antworten auf ihre Fragen rund um Liebe, Sex und Beziehungen unterstützend zur Seite.

Jeder Mensch soll die Möglichkeit haben, eine erfüllte und sichere Sexualität leben zu können. Besonders für junge Menschen ist der Weg zur eigenen Identität aufregend, manchmal verunsichernd und auch beängstigend. Deshalb ist es wichtig, mit umfassenden sexuellen Bildungsangeboten auch Wissen zu LSBTIQA* zu vermitteln, um queere Jugendliche auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben bestmöglich zu unterstützen.

Unser Anliegen ist, dass in der gesamten Bevölkerung ein umfassendes Wissen zum Schutz vor Infektionskrankheiten, zu Schwangerschaftsverhütung und sexueller Orientierung sowie geschlechtlicher Identität vorherrscht. Dies beinhaltet übrigens auch die (sexuelle) Gesundheit von Familien und deren Mitgliedern. 😉

#aidshilfe #sexuellebildung #queerleipzig #csdleipzig #liebdochwenduwillst #keinplatzfürnazis #buntstattbraun
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Friday, 17. July 2020 14:00 Uhr

Das ist doch mal eine gute Nachricht! Eure queere Kneipe im Leipziger Westen ist wieder offen. 😍Liebe Freund*innen der Quelle,

Nach langem langem Warten melden wir uns nun endlich zurück! ✨Unsere abrupte Schließung tut uns sehr leid, euch auf dem Trockenen sitzen zu lassen fanden wir genauso traurig wie ihr! Aus verschiedenen Gründen konnten wir leider nicht für euch da sein, wollen aber direkt verkünden, dass wir ab heute (!!!) Mittwoch den 15.07. bis auf Weiteres wieder für euch am Start sind! 🍾🍻
Coronabedingt und um die ökonomische Situation der Quelle zu sichern müssen wir ein paar Preise leicht anheben, aber keine Sorge der Gin Tonic bleibt bei 2,5€! Außerdem bleibt Montags und Dienstag zu, dann könnt ihr euch länger von den kommenden langen Samstagen erholen ;).

Danke für eure Geduld, euren Support und die aufmunternden Worte! Ihr seid die Besten! ❤️
Wir freuen uns auf euch und sehen uns hoffentlich ab heute in der Quelle!

Love, eure Quellies 🐙❤️
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