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ZockerKlub Geburtstagsbanner

Cheerio!!!: ZockerKlub Geburtstag im Juli

Wie jedes Jahr feiert unser ZockerKlub im Juli seinen Gründungstag und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein!
Die Höhepunkte in diesem Jahr sind ein Manga-Zeichen-Workshop, live DJ und ein Sommernachtskino im Garten.

Wir wünschen viel Spaß und schonmal alles Gute zum Geburtstag! 

weitere infos findet Ihr hier.

CSD-Schreibwettbewerb 2014

Gesucht werden auch dieses Jahr wieder  Texte zum Thema schwul – lesbisch – queer. Egal ob Reportagen, Essays, Kurzgeschichten, Lyrik –  alles ist willkommen. Unsere Jury wählt die drei Besten aus. 

Es winken Überraschungspreise!

Teilnahmebedingungen: 

Literaturgattung egal, aber möglichst abgeschlossen max. 4 Din A 4 Seiten, Schriftgröße mind. 12, Ränder oben, unten und seitlich mind. 2 cm. Einreichung nur über e-mail. Erstveröffentlichung!

Jurymitglieder

  • Hanna Hofmann: trans- bis interident, Dienstleisterin, Geschäftsführerin, Hobbyautorin
  • Ria Klug: Berliner Autorin, in deren Krimis eine Transfrau Serienheldin wurde...
  • Volly Tanner: Literatur ist mehr als Entertainment! Moderator, Sänger, DJ, Journalist, Schriftschaffender: Auf der Suche nach dem relevanten Text!
  • Katja Wallenhorst: Literaturwissenschaftlerin
  • Marcel Engemann: RosaLinde e.V. Leipzig

Einsendeschluss:  06.  Juli 2014 !

Bitte sendet Eure Texte an Hanna Hofmann: hannahofmann@gmx.net

Wir weisen darauf hin, daß die AutorInnen mit der Einsendung ihr Einverständnis erklären, die Texte ganz oder auszugsweise mit Namensnennung im Rahmen des CSD veröffentlichen zu lassen, z.B. auf der Webseite. Wer dies nicht wünscht, möge es mit der Einsendung erklären.

Plakat Ausstellung mit GenderBender

Ausstellungseröffnung "Rollentausch - Eine Genderfotoreihe"

„Weiblichkeit ist machbar. [...] Weibliche Reize, sexuelle Signale sind durch Kosmetik, Kleider, Körperhaltung definiert. Wenn aber Weiblichkeit künstlich herstellbar ist, wenn die Fiktion sich nicht von der Realität unterscheidet — was soll dann wirklich noch männlich, was weiblich sein?“ - Barbara Supp „Engel mit großen Füßen“, Spiegel 35/1992
 
Diese Frage inszeniert der Künstler Max Gramm in seiner Gender-Fotoreihe "Rollentausch" und legt einen Schleier auf die Grenzen stigmatisierter Rollenbilder.

Freitag, 20.06.2014 20.00 Uhr

Was Baden-Württemberg und Hitzlsperger uns lehren – Aufklärung zu sexueller Identität ist notwendig!

Der RosaLinde Leipzig e.V. begrüßt die aktuelle mediale Debatte um Homosexualität. Beim Reden darf es aber nicht bleiben, denn der Handlungsbedarf ist groß! Der Verein verweist auf sein Aufklärungsangebot für Schulklassen und Lehrkräfte und fordert sächsische Schulen auf, Projektangebote zu sexueller Identität stärker wahrzunehmen.

In Baden-Württemberg findet eine Petition gegen die Aufklärung zu sexueller Vielfalt an Schulen über 145.000 Unterzeichner*innen (Stand: 16.01.14). Ex-Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger outet sich – nach Ende seiner Profikarriere – als homosexuell und bricht damit ein Tabu in einer Sportart, die als die Bastion heterosexueller Männlichkeit schlechthin gilt. „Deine Klamotten sind voll schwul!“ oder „Was für ein schwuler Pass!“– homophobe Aussprüche, die Alltag sind in deutschen Klassenzimmern und auf dem Spielfeld. Schule und Fußball gehören auch noch im Jahr 2014 zu den gesellschaftlichen Bereichen, in denen man eines lieber nicht ist: homosexuell. Es drohen Ausgrenzung, Mobbing, Leistungsabfall; durch die emotionalen Belastungen sind psychische Auffälligkeiten oder gar Suizidversuche Symptome, die bei schwulen, lesbischen, bisexuellen und transidenten Jugendlichen weit häufiger verbreitet sind als bei heterosexuellen Gleichaltrigen.Dies spiegelt sich auch in den ständig steigenden Beratungsfällen des Vereins wider.

In Übereinstimmung mit dem Landesschülerrat Sachsen (siehe bit.ly/1a3W3Tf) fordert der RosaLinde Leipzig e.V. sächsische Schulen daher auf, entsprechende Aufklärungsangebote für Schulklassen – aber auch für Lehrkräfte – verstärkt in Anspruch zu nehmen, damit Bildung zu sexueller Vielfalt einen selbstverständlichen Platz in der Sexualpädagogik erhält. Es bedarf präventiver Angebote, um homophoben Vorbehalten frühzeitig zu begegnen und Schule auch für nicht-heterosexuelle und transidente Jugendliche zu einem angstfreien Raum zu machen. Auch für Jugendfreizeiteinrichtungen, weitere pädagogische Fachkräfte und Eltern bietet der Verein Aufklärung an. 

Die Besonderheit des Aufklärungsprojekts „Liebe bekennt Farbe!“ des Vereins besteht darin, dass junge Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transidente Schulklassen besuchen und von ihren persönlichen Erfahrungen berichten, um so Stereotype und Vorurteile effektiver abzubauen.

Vertreter*innen der Presse sind herzlich eingeladen, über das Projekt des Vereins zu berichten.