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liebe bekennt farbe!

Das Leipziger Schulprojekt "liebe bekennt farbe!“ ist ein Teil des sachsenweiten Bildungsprojekts „Respekt beginnt im Kopf“ und betreibt Bildungsarbeit zum Themenkomplex der sexuellen Identität. Das Projekt besteht seit 2008 im Rahmen des Förderprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ der Sächsischen Staatskanzlei. Entsprechend dieser Leitlinien will das Projekt zur Thematik gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen informieren, aufklären und qualifizieren und leistet damit einen Beitrag zum Abbau von Diskriminierung gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen.  

Mit vielfältigen Methoden im Gepäck besuchen junge Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender, die ehrenamtlich arbeiten und eigens für das Projekt geschult wurden, Schulklassen und bieten durch persönliche Gespräche die Möglichkeit, sich mit dem Thema sexuelle Identität auseinanderzusetzen. Dabei stehen Fragen zu Coming Out, Lebenspartnerschaftsgesetz und Geschlechterrollen ebenso im Mittelpunkt wie Vorurteile und Erfahrungen mit Diskriminierung. Die Schüler und Schülerinnen bekommen nicht nur Informationen zum Thema, sondern können durch den im Projekt hergestellten persönlichen Kontakt eigene Vorstellungen zu Homosexualität hinterfragen. Bisher durchgeführte Projekte haben eine durchweg positive Resonanz erhalten. 
 
Unser Angebot

  • Bildungsveranstaltungen für Jugendliche ab der Klassenstufe 7 (alle Schulformen einschließlich berufsbildende Einrichtungen) in Schulen und Freizeiteinrichtungen

  • Unterstützung von Pädagog*innen bei der Vorbereitung und Durchführung von Projekttagen

  • Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikator*innen, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in der Jugendhilfe und Sozialen Arbeit durch qualifizierte Referent*innen

Pro Schulworkshop berechnen wir, unabhängig von der Länge der Veranstaltung, 50 Euro. Preise für Fortbildungen sind gesondert zu erfragen.

Unsere Ziele & Methoden 

  • Wir bieten durch persönliche Gespräche und unsere eigenen Erfahrungen Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit den Themen Homo- und Heterosexualität, Transgender/Transidentität, Geschlechterrollen, Diskriminierung, Coming Out, Lebenspartnerschaftsgesetz etc.

  • Unsere Projekte verstehen sich als Antidiskriminierungsarbeit.
  • Wir fordern, dass Homo-, Hetero- und Bisexualität als gleichwertige Varianten von Sexualität, Liebe und Partnerschaft anerkannt werden! 

  • Wir wünschen uns außerdem eine Diskussion über die Einteilung in zwei Geschlechter und klären daher auch über Inter- und Transgeschlechtlichkeit auf. 

  • Wir arbeiten zielgruppenspezifisch und setzen je nach Art der Veranstaltung und Aufgeschlossenheit der Teilnehmenden unterschiedliche Methoden ein.

  • Unserer Arbeit liegt ein intersektionaler Anspruch zu Grunde, das heißt, dass es neben Homo- und Tansphobie weitere Diskriminierungsmechanismen gibt, die pädagogischer Bearbeitung bedürfen.
  • Grundlage für unsere Arbeit sind die Rahmenrichtlinien zur fächerübergreifenden Sexualerziehung des Kultusministeriums Sachsen.

  • Unsere Teamer*innen arbeiten ehrenamtlich. Sie verfügen über eine pädagogische Qualifizierung für das Projekt und werden durch Fortbildungen und regelmäßige Projekttreffen vorbereitet und begleitet.

Sie sind/ihr seid an einem unserer Angebote interessiert?
Ihr wollt als Teamer*innen tätig sein?
Dann wendet euch an folgende Adresse:

Ansprechpartnerin: Stefanie Krüger Dipl.-Päd.

Kontakt:

Rosalinde e.V.
Lange Straße 11
04103 Leipzig
Tel.: 0341/ 8790173
Mail: 
schulprojekt@rosalinde-leipzig.de

Prof. Robert Ehrlich

ehemaliger Rektor der HMT Leipzig, Prof. Ehrlich, übernimmt Schirmherrschaft für das Schulprojekt „liebe bekennt farbe!“ des RosaLinde Leipzig e.V.

Ich freue mich, Ihnen das Projekt "Liebe bekennt Farbe" empfehlen zu dürfen. Es bietet Jugendlichen die Chance, ihre bisherigen Vorstellungen vom nicht-heterosexuellen Menschen in einem sicheren und geschützten Rahmen zu reflektieren. Nicht selten ist diese deren erste persönliche Begegnung mit Menschen, die sich z.B. als lesbisch oder schwul definieren. Gerade für jene Jugendliche, die nicht absolut und in jeder Hinsicht "normal" aussehen, empfinden oder sich verhalten, kann diese Begegnung von nachhaltigem Wert sein. 

Dieses Projekt und seine Mitstreitenden habe ich als behutsam und seriös kennenlernen dürfen. Ich lade Sie sehr herzlich ein, sich davon ein eigenes Bild zu machen.

Einblicke in unsere Arbeit

Durch Projekte des RosaLinde e.V. sollen Kinder und Jugendliche für das Thema sexuelle Vielfalt sensibilisiert werden. Normalerweise gehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit ihrem "queering education"- Ansätzen in Schulklassen. Im Januar 2015 hat eins der Teams von „Liebe bekennt Farbe" ein Projekt im Jugendclub Sellerhausen in Leipzig durchgeführt. Mit einer kleinen Gruppe wird natürlich etwas anders gearbeitet. Das Grundlegende pädagogische Konzept bleibt aber das Gleiche. Im Video erklären die ehrenamtlichen Mitarbeiter Julika und Leo ihre Methoden.